Rumpf-Hochzeit in Stuhrbaum, 24.08 – 26.08.2020

 

 

Ein großer und wichtiger Meilenstein ist beim Wiederaufbau der Fw 200 Condor im August 20020 erreicht worden. Der Zusammenbau der letzten beiden Rumpfsektionen wurde erfolgreich durchgeführt.

Mit der Anlieferung der Rumpfsektion 6 bis 13, die vom Hamburger  Condor Team gefertigt worden ist, begann in Stuhrbaum die erfolgreiche Zusammenführung  der Rumpfsektionen.

Jetzt steht ein kompletter Condor-Rumpf in der Montagehalle in Stuhrbaum. Ein großartiger Anblick!

 

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Der Bericht unserer Hamburger Condor-Kollegen zum Ereignis => Rumpf-Hochzeit in Stuhrbaum

 

Rumpf-Montage

25. August 2020 bis …

 

Die Rumpfmontage ist ein wichtiger Meilenstein…

Fotos: Condor Team Bremen

 

 

Am 12. Oktober 2020 in Stuhrbaum:

Rumpf- und rechter Innenflügeltransport zur Lackiererei

 

Fotos: Condor Team Bremen

 

Am 30. Oktober 2020 in Stuhrbaum:

Was Farbe ausmacht!

 

Fotos: Condor Team Bremen

Rumpftransport nach Stuhrbaum, 05. März 2020

Text kommt!

 

Fotos:  Airbus / Deuter / Condor Team Bremen

Rollout des Rumpfes aus Geb.13, 05. März 2020

Text folgt!

 

 

Fotos:  Airbus/ Deuter / Condor Team Bremen

Flügel-Rumpf-Montage

 

Der Ausbruch des Coronavirus beschäftigt mitlerweile die ganze Welt und auch die Condor Restaurierung  ist davon stark betroffen. Die Restaurierungsarbeiten wurden seit Mitte März 2020 vorläufig eingestellt, da die Sicherheit und Gesundheit oberste Priorität hat. Nach vier Monaten hat das Warten jedoch ein Ende und der Neustart kann langsam im Rahmen eines ausgearbeiteten Sicherheitskonzeptes wieder beginnen.

Seit dem 07 Juli 2020 erwacht die Endmontage der Fw 200 Condor sehr langsam aus ihrem Corona-Tiefschlaf.

 

Erste Arbeiten nach dem Neustart:

Fotos: Condor Team Bremen

 

 

02. November 2020: Die Flügel-Rumpf-Montage könnte beginnen, nur der zweite Corona Shutdown bremst uns aus!

 

Fotos: Condor Team Bremen

Gesundheit geht vor!

 

CoronaVirus

 

Die weitreichenden  Folgen des  Coronavirus SARS-CoV-2 haben  jetzt auch das Condor-Team in Bremen erreicht.

Deshalb hat die Standortleitung Airbus Bremen bis zum 20.04.2020, 31. Mai 2020, 15. Juni 2020, 06. Juli 2020 unsere Arbeit am Condor-Projekt vorsorglich ausgesetzt.

 

01. Juli 2020: Momentan wird geprüft, ob und wie ein sinnvoller Wiederbeginn der Restaurierungsarbeiten unter den noch notwendigen Corona Schutzmaßnahmen durchgeführt werden kann.

07. Juli 2020: Neustart der Endmontage im Rahmen eines ausgearbeiteten Sicherheitskonzeptes.

 

05. November 2020: Die zweite  Corona-Welle hat zugeschlagen!!   Bis zum 30. November bleiben unsere Arbeiten am Condor-Projekt vorsorglich ausgesetzt.

25. November 2020: Die zweite  Corona-Welle schlägt weiter zu!!   Bis zum 04. Januar 2021 bleiben unsere Arbeiten am Condor-Projekt vorsorglich ausgesetzt.

 

Gesundheit geht vor!

 

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Später, nachdem die Viruswellen über uns hinweggeschwappt  ist, sehen wir uns hoffentlich alle gesund wieder!

Kommen Sie allesamt gut durch diese unsichere und tückische Zeit!

Ihr Condor Team

 

Infos zum Coronavirus:

 

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Vorbereitungen für die Endmontage

 

Vormontage des Hauptholmes in Stuhrbaum

Fotos: Condor Team Bremen

 

 

Letzte Montagearbeiten am Rumpf in Bremen

Einbau des Hauptholmes in den Holmschacht am Rumpfspant 5.

Die Haupaufgabe des Hauptholmes nach der Baubeschreibung aus dem Jahre 1937:

„Die Hauptbiegemomente des Flügels werden infolge des durchgehenden Hauptholms, der dem Rumpf am Spant 5 durchdringt, im Tragwerksmittelstück aufgenommen ohne den Rumpf zu belasten.“

 

Fotos: Condor Team Bremen

 

 

Transport des Rumpfes nach Stuhrbaum

Fotos: Condor Team Bremen / Airbus / Deuter

 

 

Montagearbeiten am rechten Innen- und Außenmotor in Bremen

 

Fotos: Condor Team Bremen

 

 

Rumpfsektion 6 – 13 trifft aus Hamburg kommend in Stuhrbaum ein

 

Fotos: Condor Team Bremen

Endmontage

Diese Seite ist in der Bearbeitung, demnächst mehr, bleiben Sie am Ball!

 

The website is under construction, stay on the ball.

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Endmontage der Fw 200 V1 bei Focke-Wulf in Bremen, Halle 2, 1937

 

Die Beschreibung der Endmontage wird demnächst auf dieser Seite ausführlich behandelt.

Der Weg zur Endmontage der Fw 200 Condor

2002 begann die Restaurierungsgeschichte der Fw 200 Condor in der Halle 5 auf dem Airbus-Werksgelände in Bremen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der ganz Umfang der Restaurierungsarbeiten heraus und damit zeichnete sich auch gleichzeitig der benötigte Platzbedarf für diese Arbeiten ab.  Die Rumpffertigung konnte in Halle 5 aus Platzgründen nicht durchgeführt werden.  Eine Lösung musste gefunden werden und wir fanden sie.  Im Februar 2012 erhielten wir eine zusätzliche Fläche im alten Feuerwehr-Gebäude  13 auf dem Airbus-Gelände, damit konnte  die Rumpf- und Querruder-Fertigung ins Geb.13 einziehen. Die Flügelrestaurierung verblieb in der Halle 5.

2016 kam die Nachricht, dass die Halle 5 in 2017 abgerissen wird, weil einige gravierende Mängel an der Bausubstanz aufgetreten sind. Der Ausweg aus dem Dilemma führte uns in die ca. 10km entfernte Airbus Außenstelle in Stuhrbaum. Der Umzug aus der Halle 5 erfolgte am 17.09.2017.

Anfang 2018 wurde ein neuer Umzug angekündigt. Airbus benötigt diese Fläche in Stuhrbaum zur Erweiterung  und Neugestaltung des Reparaturbetriebes.  Am 06.03.2018 war es dann soweit, in 500m Entfernung bezogen wir die neue Halle. In dieser Halle kann und wird die Endmontage des gesamten Flugzeuges  erfolgen.

Der Start der Endmontage wird im März 2020  Juni 2020  August 2020 beginnen.

 

 

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Die Endmontage wurde mehrfach nach dieser Montageanleitung erfolgreich simuliert, eine gute Vorbereitung ist halt schon die halbe Miete.

Montageanleitung: SDTB

 

 

Planungsablauf der Endmontage in Stuhrbaum

 

Der Einführungstext fehlt noch!

Ablauf der Endmontage in  10 Folien:

 

Folien: Condor Team Bremen / SDTB

 

Berlin – New York – Berlin, 1938

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Fotos: Condor Team Bremen / DLH / W. Kober

Waschraumfenster

Im August 2012 trafen die Fw200 C-1 Wrackteile aus der Dyrøya-Bergung beim Deutschen Technikmuseum in Berlin ein. Bei der ersten Sichtung der Wrackteile wurde an einem Strukturfragment ein Plexiglasfenster entdeckt. Diese Fenster hatte eine Größe von  360 x 322mm und war von der Außenseite mit einer Farbschicht versehen.

Struktufragment der Fw 200 C-1, Werk-Nr. 0002, mit einem unbekannten Fenster

Eines war sicher, das Fenster gehörte in den hinteren Rumpfbereich .Das Strukturfragment mit dem Fenster  konnte zur Rumpfoberschale, in der auch der B-Stand integriert war,  zugeordnet werden.

Das Ding war nur, dass es nach unseren damaligen Kenntnissen in diesem Bereich kein Fenster gab. Also wurden nochmals alle Ersatzteillisten, Baubeschreibungen, Handbücher, Fachliteratur usw. durchforstet, wir wurden einfach nicht fündig.  Bei der Durchsicht unserer Archivfotos kam uns dann die Erleuchtung, im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich sieht man auf fast jedem dritten Foto dieses Fenster, wenn es sich auf dem Foto um eine Passagiermaschine handelt. In der Baubeschreibung der Fw200 A, tauchte dieses Fenster dann doch plötzlich auf, wir hatten es nur übersehen und überlesen!

Bei dem Fenster handelt es sich um das Oberlicht in der Rumpfoberschale zwischen Spant 6a und 6b des Waschraums der  Fw200 Condor in der Passagierversion. Das Fenster hatte die Aufgabe den Waschraum zu erhellen, so die Auskunft der Baubeschreibung.

 

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Spant 6 befindet sich gleich rechts neben der Türöffnung.

Da die militärische C-1 Version aus der zivilen A und B Version abgeleitet wurde, überlebte das Waschraumfenster wohl diesen Versionswechsel. In der militärischen Fernaufklärer-Variante wurde das Fenster mit einem Farbanstrich einfach verdunkelt, sodass man es auf entsprechenden Fotos nicht direkt erkennen wird.

Jetzt stellen sich bestimmt die Historiker und die Modellbauer die Frage, bis zu welcher Werknummer wurde denn dieses Fenster verbaut? Die Antwort darauf ist sehr schwierig, denn es fehlen uns die entsprechenden Bauunterlagen und Besprechungsprotokolle. Da würde ich doch grundsätzlich sagen, dass das Fenster in jede Maschine mit Waschraum eingebaut worden ist, unabhängig von der Serienvariante. Bei den Fernaufklärern ist das Fenster  nur bei unserer  C-1 aus der Dyrøya Bergung mit der Werk-Nr. 0002 nachgewiesen.

Die Werknummer 0010 besaß auch dieses Fenster, allerdings war diese  Maschine als Transportflugzeug ausgelegt.  Bei der C-3, Werk-Nr. 0063 aus der Trondheim-Bergung, ist das Fenster definitiv nicht mehr  vorhanden.

Vielleicht wurden auch nur vorproduzierte Oberschalen mit Fensteröffnung aus der A/B Serie weiterverbaut,  nach dem Motto: „Farbe drüber und gut“

 

Die nachfolgende Diashow bringt noch etwas mehr Licht ins Dunkle…

 

Fotos: Condor Team Bremen / SDTB