Condor Schlepp

Condor und IL 14 parken vorübergehend unter dem Vordach des THF Ankunft/Abflug Bereich, weil der Hangar 7 komplett vermietet wurde. Ende September geht es zurück in den Hangar. Der Schlepp lief problemlos; beim Verlassen des Hangars musste mehrfach rangiert werden, weil sich die Hangartore nur auf eine Breite von knapp 35 Metern auffahren liessen, bei der Spannweite von ca. 33 Metern war also größtes Geschick und Vorsicht geboten. Auch das Spornrad sowie die Fahrwerke und die Hilfskonstruktion mit den FD 728 Rädern haben die Feuerprobe bestanden. Der Condor steht die nächsten 14 Tage auf „eigenen Beinen“.

Foto: Ingrid Andriessen-Beck (2022)

Condor Schlepp über das THF Vorfeld am 13.09.2022

Video: Eberhard Steinkopf

Drohnenaufnahmen aus Hangar 7

Paul Albrecht aus Berlin ermöglichte uns erste Luftaufnahmen unserer Condor mit Hilfe einer ferngesteuerter Hightech-Drohne. Dynamische Kamerafahrten aus ungewohnten Perspektiven zeigen neue Details, nicht nur aus der „Luft“ über unserer „Condor“.

Die Aufnahmen entstanden im Hangar 7 des ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof.

Für diese Filme besteht jeweils ein Quellenschutz.

Drohnenaufnahmen von unserer Condor:

Quelle: P. Albrecht, Berlin

Am Rumpf entlang:

Quelle: P. Albrecht, Berlin

Bitte einsteigen!

Quelle: P. Albrecht, Berlin

Fototermin in Hangar 7

Diese Seite ist in Bearbeitung, denächst gibt es mehr Text und Fotos auf dieser Seite.

Fotos: Condor Team

„Herausputzen“

Zum Abschluß der Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten gibt es für die geladenen Gäste einen Besichtigungs- und Fototermin im Hangar 7.

Die nachfolgende Dia-Show zeigt das zweitägige „Herausputzen“ der „Condor“ für diesen Besichtigungstermin am 02. Juli 2022 im Hangar 7.

Fotos: Condor Team

Abschlussfeier in Berlin

Nach über 20 Jahren sind die Restaurieungsarbeiten an der Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ abgeschlossen und diese einzigartige Maschine hat iheren Platz im Hangar7 auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof gefunden.

Als Zeugnis einzigartiger Ingenieurskunst wird sie dort zukünftig für Besucherinnen und Besucher erlebbar sein.

Bedingt durch die Corona-Pandemie und andere Randbedingungen war es jetzt erst möglich, diese großartige Gemeinschaftsleistung mit den gesamten Restaurierungsteams und den vielen Unterstützerrinnen und Unterstützern gemeinsam in Berlin zu feiern.

In 2022 wurde die Vision zur Realität.

Fotos: SDTB / Condor Team

„Rollout“

Condor wurde auf eigenen Beinen stehend bewegt…..
Erfolgreich und ohne Schaden zu nehmen wurde der Condor am Freitag 17.9.2021 von seiner bisherigen Montageposition in die neue Parkposition im Hangar 7 geschleppt. Das waren zwar nur ein paar Meter, spannend war es trotzdem. Stand der Condor doch erstmalig auf eigenen Beinen ohne
Unterstützung durch Krücken (=Flugzeugheber).
Als erstes wurden „Hilfsfahrwerke“ an den Hauptfahrwerken angebracht, die Flugzeugheber abgesenkt und entfernt. Nur ein leises Knacken war zu hören, da haben sich wohl ein paar Bauteile zurechtgerückt. Als nächstes dann das Absenken auf das Spornrad, da musste improvisiert werden,
weil der Flugzeugheber an Spant 8 nicht tief genug abgesenkt werden konnte. Aber die Firma Klix Airport Service hat auch das gemeistert. Auch beim Aufsetzen des Spornrades auf den Hallenboden -und damit hat das Spornfahrwerk mit dem neuen Spornrad die Hecklast des Condors zu spüren bekommen- war nur kurz ein leichtes Knirschen Im „Gebälk“ des Seitenleitwerks zu hören.

Geschleppt wurde der Condor wie seinerzeit auch mit an den Hauptfahrwerken befestigtem Schleppseil, gelenkt wurde mit einer am Spornrad befestigten Lenkstange. Sichtbare Verformungen waren nach der Aktion nicht zu erkennen, der Condor scheint stabiler zu sein als gedacht. Auch die Fahrwerke sind nicht eingeknickt, waren ja auch mehrfach gesichert, auch das Spornrad wurde mittels Spanngurten am unkontrollierten einfahren gehindert.

An dieser Position wird der Condor in direkter Nachbarschaft zur IL 14 die nächste Zeit stehenbleiben.
Der Condor steht auch wieder auf den Flugzeughebern unter den Tragflächen und zur Zeit noch auch dem Spornrad. Hier mus demnächst noch eine geeignete Stütze für Spant 8 positioniert werden.

Text: Günter Hujer

Fotos der Diashow: Condor Team

Condor & IL-14P

Auf einer Fläche von etwa 5000m² bietet der Hangar7 ausreichend  Fläche um mehrere flughistorische „Großobjekte“ des Deutschen Technikmuseums präsentieren zu können. Bereits im November 2020 zog die lljuschin IL-14P in den Hangar 7 ein, es folgte im Juni 2021 die Fw 200 „Condor“ und der „Rosinenbomber“ vom Typ Douglas C-54 folgt nach Abschluss der letzten Montagearbeiten an der Fw 200 „Condor“ und an der IL-14P.

Die IL-14P steht beispielhaft für die nur wenige Jahre währende Zeit des Flugzeugbaus in der DDR. Von diesem zweimotorigen Transport- und Verkehrsflugzeug wurden bis Anfang der 1960er Jahre 80 Flugzeuge produziert. Bei der Interflug war die IL-14 bis März 1984 im Einsatzt. Den letzten Flug führte die Interflug mit der IL-14 „DDR – SAL“ durch.

Die lljuschin IL-14P (DDR – SAM) des Deutschen Technikmuseums wird seit 2006 von rund 20 Freiwilligen, darunter viele ehemalige Interflug-Mitarbeiter, restauriert. Die Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss.

Fotos der Diashow: Condor Team

Foto: Condor Team

Die IL-14P im Einsatz (etwa 1959)

Foto: Condor Team

Weitere Infornationen zum IL-14 Projekt:

http://www.freunde-der-il-14.de

Hangar 7

Condor Montage in Berlin Tempelhof (THF)

Der Rumpf der Condor ist als letztes Bauteil am 24. Juni 2021 in Berlin angekommen. Innerhalb einer Woche trafen die gesamten Strukturteile, die auf insgesamt fünf Schwerlasttransportern und sechs Lkw verteilt waren, im Hangar 7 auf dem Gelände des Flughafen Tempelhof wohlbehalten ein.

Im Hangar 7 wird die Condor wieder vollständig montiert und für die zukünftige Ausstellung vorbereitet. Damit endet auch die 20 jährige Restaurierungsgeschichte dieses einzigartigen Flugzeuges.

„Ein Ort mit Geschichte für Flugzeuge mit Geschichte“

Fotos der Diashow: Deutsches Technikmuseum Berlin / Condor Team

Finale in Stuhrbaum

„Die letzten Tage des Condor“ in Stuhrbaum.

Die Demontage

23 Tage in 11:55 min.
Video: Condor Team Bremen
Die Halle in Stuhrbaum wird zum Kosmetikstudio.
Animation: SDTB

Der Abschied vom Condor,  die Reise geht nach Berlin.

Als letztes Großbauteil geht auch der Rumpf per LKW nach Berlin ins  historische Flughafengebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Im Hangar 7 wird unsere Condor in den nächsten Wochen wieder vollständig montiert und für die zukünftige Ausstellung vorbereitet.

Vom vollständigen Flugzeug bis zum Abschied aus Stuhrbaum, die folgende Dia-Show lässt den Ablauf der Ereignisse noch einmal Revue passieren.

Abreise am 22. Juni 2021

Fotos: Condor Team Bremen

Unsere Condor ist nun endgültig ausgeflogen, farewell.
Foto: Condor Team Bremen

Summary

The legend lives

The attempt to salvage the wreck ends in disaster. Suspended from the crane, the plane breaks up. It is the start of an adventure: for two decades a group of pensioners in Bremen and beyond has devoted itself to the debris puzzle. Now, a masterpiece of aviation shines in new splendor: The legendary Focke-Wulf Fw 200 Condor, a German all-metal four-engined monoplane originally developed by Focke-Wulf as a long-range airliner.

In 1988, a Focke-Wulf Fw 200 “Condor” type C-3 was discovered off the Norwegian coast near Trondheim. Technical problems with the landing flaps had forced the pilots of the aircraft, which was in service with the German Kriegsmarine, to make an emergency ditching in the winter of 1942. The aircraft sank, but the six-man crew managed to save themselves. In 1999, the German Museum of Technology commissioned the salvage of the Fw 200, as the basis for reconstruction, which was recovered from the seabed at a depth of 65 meters.

The moment when the Condor broke up on 26 May, 1999, over the recovery platform near Trondheim, will never be forgotten by Günter Büker, 74. „A piece of junk,“ says the Condor restoration project manager. 22 years after the salvage, the story of an unlikely rescue culminates. At the time they estimated it would take 10 to 15 years to restore. It ended up taking much longer…

Many who at the time passed by the hangar in Bremen used for the reconstruction attempts recommended tossing the parts into the Weser River. A scant dozen enthusiasts answered the call to reconstruct the plane. 


To build an aircraft, drawings are needed. But those of the Fw 200 were lost. Nevertheless, the designers set to work, basing their restoration on old photos, sketches and repair manuals, as well as the wreckage itself. Every piece of the wreckage, no matter how small, was measured and provided important data. The resulting computer drawings were used to create Condor from the pile of rubble. The development of the definition of all surfaces of the aircraft wing in a virtual 3D model was a milestone.  


When the first landing flap was completed in 2003, the ‘Condorians’ began to believe in their success. With each new or repaired part, the Condor team and approval grew. 

With support of colleagues from the Airbus hangars, as well as that of the company’s management, the team constructed and rejected, drilled, welded and riveted. About 150 people were involved in the reconstruction. 

The ‘Condorians’ from Bremen
The Berlin Workshop (German Museum of Technology)
The Hamburg Workshop (Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung)
The Rolls-Royce Workshop (Oberursel/Dahlewitz)


Now, after 22 years of reconstruction, Condor has been handed over to the German Museum of Technology in Berlin. The aircraft is being dismantled and prepared for transport to the former Berlin-Tempelhof airport. Meanwhile, in Bremen, officials from the museum are being briefed on how to reassemble the Condor. The fuselage remains whole, the wings are disassembled into two pieces, and the four engines and landing gear are removed. 

Once the restored aircraft is fully reassembled in its new home at Berlin-Tempelhof from the summer of 2021, visitors to the museum will be able to see for themselves the only known preserved Focke Wulf Fw 200 Condor, thanks to the efforts of many enthusiasts working together.

FW 200 Condor – a technological masterpiece

The Condor Focke-Wulf Fw 200 went down in the history books because in 1938 it became the first commercial aircraft to make a non-stop transatlantic flight from Berlin to New York. With the development of this aircraft, Bremen-based aircraft manufacturer Focke-Wulf — which can be traced back as one of the predecessor companies of today’s Airbus — broke new technical ground in many areas in 1936.

Condor was the world’s first four-engine long-haul airliner and was considered a technological masterpiece. Among other things, it scored points with its lightweight construction (takeoff weight: 17 tonnes), the hydraulic landing gear, its aerodynamics, the innovative flight controls and the increased safety of a comfortable passenger aircraft with 26 seats. 16 Fw 200 aircraft were built in Bremen, 12 of them alone for German Lufthansa. With the outbreak of the Second World War, civilian air traffic took a back seat. From then on only military versions of the Fw 200 were built. Only a few of them lived to see the end of the war. Three years later, Condor had completely disappeared from the aviation scene.

Joint project of sponsors

After Condor’s failed recovery by the German Museum of Technology, the project partners Rolls-Royce, Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung, the museum and Airbus in Bremen came together to tackle Condor’s restoration through a partnership agreement.

Airbus financed the restoration and provided hangars and technology. The ‘Condorians’ built the majority of the fuselage, the cockpit and the wings at Airbus in Bremen. In Hamburg, the Lufthansa Berlin Stiftung restored the landing gear, the tail unit and the rear fuselage, and Rolls-Royce revamped the four engines.

The aircraft at its final destination, Berlin Tempelhof in 2021