CoronaVirus

 

Die weitreichenden  Folgen des  Coronavirus SARS-CoV-2 haben  jetzt auch das Condor-Team in Bremen erreicht.

Deshalb hat die Standortleitung Airbus Bremen bis zum 20.04.2020, 31. Mai 2020, 15. Juni 2020 unsere Arbeit am Condor-Projekt vorsorglich ausgesetzt.

Gesundheit geht vor!

Fw200_Corona

Später, nachdem die Viruswelle über uns hinweggeschwappt  ist, sehen wir uns alle hoffentlich gesund wieder!

Kommen Sie allesamt gut durch diese unsichere und tückische Zeit!

Ihr Condor Team

 

Infos zum Coronavirus:

 

 

Vorbereitungen für die Endmontage

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Vormontage des Hauptholmes in Stuhrbaum

Fotos: Condor Team Bremen

 

 

Letzte Montagearbeiten am Rumpf in Bremen

Einbau des Hauptholmes in den Holmschacht am Rumpfspant 5.

Die Haupaufgabe des Hauptholmes nach der Baubeschreibung aus dem Jahre 1937:

„Die Hauptbiegemomente des Flügels werden infolge des durchgehenden Hauptholms, der dem Rumpf am Spant 5 durchdringt, im Tragwerksmittelstück aufgenommen ohne den Rumpf zu belasten.“

Fotos: Condor Team Bremen

 

 

Transport des Rumpfes nach Stuhrbaum

Fotos: Condor Team Bremen / Airbus / Deuter

Endmontage

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Endmontage der Fw 200 V1 bei Focke-Wulf in Bremen, Halle 2, 1937

 

Die Beschreibung der Endmontage wird demnächst auf dieser Seite ausführlich behandelt.

Der Weg zur Endmontage der Fw 200 Condor

2002 begann die Restaurierungsgeschichte der Fw 200 Condor in der Halle 5 auf dem Airbus-Werksgelände in Bremen. Im Laufe der Zeit kristallisierte sich der ganz Umfang der Restaurierungsarbeiten heraus und damit zeichnete sich auch gleichzeitig der benötigte Platzbedarf für diese Arbeiten ab.  Die Rumpffertigung konnte in Halle 5 aus Platzgründen nicht durchgeführt werden.  Eine Lösung musste gefunden werden und wir fanden sie.  Im Februar 2012 erhielten wir eine zusätzliche Fläche im alten Feuerwehr-Gebäude  13 auf dem Airbus-Gelände, damit konnte  die Rumpf- und Querruder-Fertigung ins Geb.13 einziehen. Die Flügelrestaurierung verblieb in der Halle 5.

2016 kam die Nachricht, dass die Halle 5 in 2017 abgerissen wird, weil einige gravierende Mängel an der Bausubstanz aufgetreten sind. Der Ausweg aus dem Dilemma führte uns in die ca. 10km entfernte Airbus Außenstelle in Stuhrbaum. Der Umzug aus der Halle 5 erfolgte am 17.09.2017.

Anfang 2018 wurde ein neuer Umzug angekündigt. Airbus benötigt diese Fläche in Stuhrbaum zur Erweiterung  und Neugestaltung des Reparaturbetriebes.  Am 06.03.2018 war es dann soweit, in 500m Entfernung bezogen wir die neue Halle. In dieser Halle kann und wird die Endmontage des gesamten Flugzeuges  erfolgen.

Der Start der Endmontage wird im März 2020  Juni 2020 beginnen.

 

 

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Die Endmontage wurde mehrfach nach dieser Montageanleitung erfolgreich simuliert, eine gute Vorbereitung ist halt schon die halbe Miete.

Montageanleitung: SDTB

 

 

Planungsablauf der Endmontage in Stuhrbaum

 

Der Einführungstext fehlt noch!

Planung der Endmontage in  8 Folien:

 

Folien: Condor Team Bremen

 

Berlin – New York – Berlin, 1938

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Fotos: Condor Team Bremen / DLH / W. Kober

Waschraumfenster

Im August 2012 trafen die Fw200 C-1 Wrackteile aus der Dyrøya-Bergung beim Deutschen Technikmuseum in Berlin ein. Bei der ersten Sichtung der Wrackteile wurde an einem Strukturfragment ein Plexiglasfenster entdeckt. Diese Fenster hatte eine Größe von  360 x 322mm und war von der Außenseite mit einer Farbschicht versehen.

Struktufragment der Fw 200 C-1, Werk-Nr. 0002, mit einem unbekannten Fenster

Eines war sicher, das Fenster gehörte in den hinteren Rumpfbereich .Das Strukturfragment mit dem Fenster  konnte zur Rumpfoberschale, in der auch der B-Stand integriert war,  zugeordnet werden.

Das Ding war nur, dass es nach unseren damaligen Kenntnissen in diesem Bereich kein Fenster gab. Also wurden nochmals alle Ersatzteillisten, Baubeschreibungen, Handbücher, Fachliteratur usw. durchforstet, wir wurden einfach nicht fündig.  Bei der Durchsicht unserer Archivfotos kam uns dann die Erleuchtung, im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich sieht man auf fast jedem dritten Foto dieses Fenster, wenn es sich auf dem Foto um eine Passagiermaschine handelt. In der Baubeschreibung der Fw200 A, tauchte dieses Fenster dann doch plötzlich auf, wir hatten es nur übersehen und überlesen!

Bei dem Fenster handelt es sich um das Oberlicht in der Rumpfoberschale zwischen Spant 6a und 6b des Waschraums der  Fw200 Condor in der Passagierversion. Das Fenster hatte die Aufgabe den Waschraum zu erhellen, so die Auskunft der Baubeschreibung.

 

Fw200_Oberschale_Spant5_bis_7

Spant 6 befindet sich gleich rechts neben der Türöffnung.

Da die militärische C-1 Version aus der zivilen A und B Version abgeleitet wurde, überlebte das Waschraumfenster wohl diesen Versionswechsel. In der militärischen Fernaufklärer-Variante wurde das Fenster mit einem Farbanstrich einfach verdunkelt, sodass man es auf entsprechenden Fotos nicht direkt erkennen wird.

Jetzt stellen sich bestimmt die Historiker und die Modellbauer die Frage, bis zu welcher Werknummer wurde denn dieses Fenster verbaut? Die Antwort darauf ist sehr schwierig, denn es fehlen uns die entsprechenden Bauunterlagen und Besprechungsprotokolle. Da würde ich doch grundsätzlich sagen, dass das Fenster in jede Maschine mit Waschraum eingebaut worden ist, unabhängig von der Serienvariante. Bei den Fernaufklärern ist das Fenster  nur bei unserer  C-1 aus der Dyrøya Bergung mit der Werk-Nr. 0002 nachgewiesen.

Die Werknummer 0010 besaß auch dieses Fenster, allerdings war diese  Maschine als Transportflugzeug ausgelegt.  Bei der C-3, Werk-Nr. 0063 aus der Trondheim-Bergung, ist das Fenster definitiv nicht mehr  vorhanden.

Vielleicht wurden auch nur vorproduzierte Oberschalen mit Fensteröffnung aus der A/B Serie weiterverbaut,  nach dem Motto: „Farbe drüber und gut“

 

Die nachfolgende Diashow bringt noch etwas mehr Licht ins Dunkle…

 

Fotos: Condor Team Bremen / SDTB

Rumpfheck

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Rumpfaufbau beim Condor Team Hamburg, DLBS

 

Rumpfsekt., Sp. 8b bis Ende, markiert

Rumpfheck: Spant 8 bis Spant 13 plus Heckkonus

Grafik:Böttcher

Fw200_C-1_Spante_und_Holme_04

Der Spantbereich 8 bis 13 vom Rumpfheck mit Heckkonus und Seitenleitwerk.

 

 

 

2002 – 2020,  Spant 9 bis 13

 

 

2014 – 2020;  Spant 8 bis 9

 

 

 

 

Heckkonus,  2019 – 2020

Der Heckkonus befindet sich in der Definitions- und Konstruktionsphase (Juli 2019). Es existieren vom Heckkonus keine Strukturteile mehr, sie haben sich im Salzwasser einfach aufgelöst, wie auch die gesamten anderen Verkleidungs- und Übergangsbleche, die aus Elektron gefertigt worden sind. Das bedeutet, dass der Konus vollkommen rekonstruiert und neu angefertigt werden muss, vom Spant 13 bis zur Positionslampe am Heck.

 

Fw200_C_Hecktuete_06

Spant 13

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Seitenansicht vom Heckkonus

 

 

Rekordflüge

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Foto: Condor Team Bremen

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Auschnitt aus der Werkzeitschrift von Focke-Wulf aus dem Jahre 1939.

Foto: Condor Team Bremen

 

 

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Foto: Condor Team Bremen

 

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Foto: W. Kober

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Innen- und Außenflügel

 

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Flügel li. und re. markiert_a

Linker Innen- und Außenflügel, 2017 – 2020

 

Fotos: Condor Team Bremen

 

Rechter Innen- und Außenflügel,  2019 – 2020

Fotos: Condor Team Bremen

3D Druck

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  • Übergangsverkleidungen zwischen Flügelnase und Motorverkleidungen

 

 

 

  • Fensterrahmen

 

 

 

  • Lufthutze der Kärcherheizung

 

Bugkappe

 

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Bugkappe einer Fw 200 C-3

Bild3

Eine 2D Zeichnung von der Cockpitsektion, weitere Zeichnungen wurden für den Wiederaufbau der Bugkappe erstellt.

 

 

Aufbau der Bugkappe in der Holzwerkstatt des Deutschen Technikmuseums Berlin.

 

Bugkappenaufbau in Berlin, 2019 – 2020

Fotos: SDTB / Condor Team Bremen

 

Bugkappenmontage in Bremen, 2019 – 2020

Fotos: Condor Team Bremen